Montag, Dezember 18, 2017

Laser-Akupunktur

Lasertherapie2Heilende Reize durch Laserlicht

Lichtherapie ist nichts Neuzeitliches. Der Einsatz von Licht in der Medizin ist schon sehr alt. Schon die alten Ägypter wussten das natürliche Sonnenlicht für Therapiezwecke zu nutzen.

Im 17. Jahrhundert zerlegt der Physiker Isaak Newton das weiße Licht mit Hilfe eines Prismas in seine sieben Spektralfarben. Später erkannte man, dass jede Farbe eine bestimmte Wellenlänge hat und somit einer bestimmten Schwingung entspricht. Licht und Farbe gehören zusammen. Nur mit Licht ist Farbe. Aus Überlieferungen älterer Kulturen weiß man, dass Farben und Licht die Fähigkeit besitzen, Veränderungen im Physischen, Psychischen und Seelischen des Menschen hervorzurufen. Licht und Farbe stellen reine Information dar, durch die das Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann.

Laser ist Licht

Das Wort Laser ist eine Abkürzung des englischen "Light Amplification Stimulated Emission of Radiation". Das heißt, Laser ist eine energiereiche, stark gebündelte Lichtquelle und wird in vielen Bereichen der Medizin angewandt. Bei der Akupunktur kommt der so genannte Softlaser zum Einsatz. Die ausgewählten Akupunkturpunkte werden mit Laserlicht statt mit Nadeln stimuliert. So entsteht für den Organismus ein Heil- oder Regulationsreiz, eine Art Mikrostress, auf den das Immunsystem positiv reagiert.

So hilft Laser-Akupunktur

Der Laser beeinflusst zudem den Austausch von biologischen Informationen der Zellen untereinander. Der Stoffwechsel der Zelle wird gesteigert, die Eiweißbildung stimuliert, die Wundheilung wird beschleunigt, weil das Laserlicht die Kollagen-synthese (Neubildung des Bindegewebes) steigert. Blutgefäße bilden sich neu. 

Eingesetzt wird die Laser - Akupunktur vor allem zur Behandlung von Schmerzen wie z.B. bei Migräne oder Gelenkproblemen. Implantate, wie künstliche Hüftgelenke oder Herzschrittmacher, werden vom Organismus besser angenommen, weil sich durch die Laser-Stimulation der Akupunkturpunkte Blutgefäße und Nervenbahnen schneller wieder vernetzen. 

In der Sportmedizin und in der Orthopädie wird die Laser-Akupunktur bei akuten Knieverletzungen (Knorpel- und Meniskusschäden) eingesetzt, aber auch bei Prellungen und Blutergüssen. Auch dabei gilt: Je früher mit der Behandlung begonnen wird, umso besser.

Viele Kinder, aber auch manche Erwachsene, haben große Angst vor dem Einstechen der Akupunkturnadeln in die Haut und die darunter liegenden Schichten. Diese Angst ist zwar völlig unbegründet, denn das Setzen der Nadeln tut meist nicht weh. Dennoch gilt grundsätzlich: Wer sich vor einer Behandlungsmethode fürchtet, hat weniger Heilungschancen als ein Patient, der einem Verfahren hundertprozentig vertraut. Für Ängstliche ist die Laser-Akupunktur also ideal.

Die Effekte der Lasertherapie sind:

  • Schmerzlinderung durch Beeinflussung von Biomediatoren im Körper (Histamin, Bradykinin, „Substanz P“)
  • Verminderung von Schwellungen durch verbesserte Mikrozirkulation, Förderung der Lymphdrainage und beschleunigte Resorption
  • Entzündungshemmend durch geringe Freisetzung von Entzündungsmediatoren im Körper
  • Beschleunigung der Wundheilung durch schnellere Bildung von Bindegewebsfasern
  • Durchblutungsfördernd
  • Verminderung des Infektionsrisikos
Lasertherapie1

Anwendungsgebiete der Laserbehandlung:

 

  • Wundbehandlung mit Laserlicht

    Ein neue Möglichkeit der Wundbehandlung eröffnet sich mit Flächenbestrahlung durch Laserlicht. Energetisch werden die Wundränder und der Wundgrund angeregt. Die Zellregeneration wird beschleunigt, defekte Hautareale schneller reduziert, der Heilungsprozess insgesamt positiv beeinflusst.

  • Diabetische Fuß-Geschwüre und Wundheilungsstörungen
    Eine spezielle Risikogruppe für Wunden, Druckstellen und Geschwüre sind die Diabetiker. Gerade weil bei ihnen durch Störung der Ernährung der Haut Heilungsprozesse verlangsamt sind, kann eine Laserbestrahlung den Wundheilungsprozess beschleunigen
  • Dermatitis- und Neurodermitis-Behandlung
    Entzündliche Hautareale können in Kombination mit Akupunktur bestrahlt werden. Durch Botenstoffausschüttung verringert sich das Fortschreiten der Ekzeme.
  • Behandlung von Sehnen und Muskelentzündungen wie Tennisellenbogen und Achillessehnenreizung
    Äußerst positiv bewerten wir den Einsatz der Laser-Akupunktur bei Muskel-/Sehnenansatzentzündungen wie Tennisellenbogen, Achillessehnenreizung (Achillodynie), Verspannungen, Triggerpunkten, Schulter-Arm-Beschwerden, Ischiasbeschwerden, Fußschmerzen und Fersensporn. Durch direkte Laserlichtbestrahlung kann meist auf eine Medikamentengabe verzichtet werden.
  • Behandlung von aseptischen Knochennekrosen
    Knochendefekte lassen sich wie Entzündungen mit einem Akupunktur-Laser bestrahlen. MRT –Untersuchungen vor und nach der Behandlung mittels Laser-Akupunktur zeigen den guten Heilungsverlauf innerhalb von 6 Wochen. Daten hierfür stehen aus der Uniklinik Heidelberg zur Verfügung.
  • Arthrose
    Wie vorab beschrieben, erhöht sich nach mehrmaliger Akupunktur-Laserbestrahlung die Stoffwechselaktivität des Gewebes. Gelenke, welche durch Traumata oder Arthrose gereizt und geschädigt sind, können nach Akupunktur-Laserbestrahlung positiv beeinflusst werden. Eine Arthrose wird sich nicht zurückbilden, jedoch können der Schweregrad und damit Entzündungsprozesse und Schmerzen verringert werden.

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