Donnerstag, August 24, 2017

Migräne

Migräne: Was ist das?

Migräne1Migräne ist eine Krankheit, die mit Kopfschmerzen und körperlichen Begleitsymptomen einhergeht.

Migräne ist mehr als ein einfacher Kopfschmerz. Betroffene leiden unter unangenehmen und irritierenden Begleitsymptomen wie einer Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie Übelkeit, die bis zum Erbrechen führen kann. Im Vorfeld können im Rahmen der so genannten „Aura“ Wahrnehmungsstörungen auftreten. Die zumeist halbseitigen Kopfschmerzen werden als sehr stark empfunden wie der Bericht eines Kranken zeigt: "Der Schmerz trifft mich wie ein Faustschlag. Durchzuckt mich wie Blitz und Donner. Er ist ungeheuerlich. Ein Dröhnen wie von einem Presslufthammer. Kanonenkugeln prasseln aus meinem Inneren gegen den knöchernen Schädel. Er scheint zu explodieren. Taumeln, entsetzliche Übelkeit.... bloß kein Licht."

Wie entsteht Migräne?

Als Auslöser einer Migräne kommen viele Faktoren in Betracht; verursacht wird sie hingegen wahrscheinlich durch eine Entzündung von Nerven und Blutgefäßen.

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Abb. links: Normalzustand 
Abb. rechts: Migräneattacke: Die Blutgefäße der Hirnhaut sind erweitert und entzündlich verändert – der Durchmesser der Arterien nimmt so weit zu, dass die Nervenfasern rings um das Blutgefäß gereizt werden und Schmerzsignale aussenden.

Die neurovaskuläre Theorie

Bei der Entstehung einer Migräne spielen viele Faktoren eine Rolle. Dazu zählen Erbanlagen ebenso wie der Hormonzyklus, das Lebensalter und die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente. In Verbindung mit Auslösern wie zum Beispiel bestimmten Nahrungsmitteln oder Stress kann es zu einem Migräneanfall kommen. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie eine Migräne entsteht. Aber mit Hilfe modernster Forschung ist es Wissenschaftlern gelungen, mehr über die Entstehung der Migräne zu erfahren.

Hierbei vermutet man, dass die die Fasern des fünften Hirnnervs (Nervus trigeminus) mechanisch, elektrisch oder chemisch gereizt werden. Daraufhin kommt es zur Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen in der Hirnhaut. Diese bewirken nicht nur eine Erweiterung der arteriellen Blutgefäße, sondern erhöhen auch deren Wanddurchlässigkeit. Blutplasma kann dann in die Umgebung austreten. Es kommt zu einer Aufschwemmung und einer Art Entzündung des Hirnhaut- und umliegenden Hirngewebes. Diese Entzündung verursacht Schmerzimpulse, welche ausstrahlen und den Migränekopfschmerz bewirken.

Veränderungen der normalen Lebensumstände können bei disponierten Menschen eine Migräneattacke auslösen

So genannte "Triggerfaktoren" (Auslöser) können eine Migräne auslösen. Sie geben aber nur den Anstoß zu einer Attacke, sind also nicht deren eigentliche Ursache. Zu diesen Triggerfaktoren zählen unregelmäßiger Schlaf, Stress, Ernährung, Hormone, Wetter, Reize.

Als gemeinsamer Nenner aller Triggerfaktoren lässt sich eine plötzliche Veränderung des normalen Lebensrhythmus festhalten. Ein Großteil der Migräneattacken entsteht ohne erkennbare äußere Umstände. Aber: Die Suche nach möglichen Migräneauslösern und deren Meidung kann der erste Schritt zur Vorbeugung der Migräne sein.

Behandlungsmethoden:

  • Shiatsu
  • Shiatsu – Osteopathische Behandlungen
  • Shiatsu – Chiropraktische Behandlungen
  • Shiatsu - Fußreflexzonenmassage
  • Schröpfen
  • Moxa
  • Gua Sha
  • Triggerpunktbehandlung
  • Energethisch Therapeutische Massagen
  • Laser – Ohrakupunktur
  • Laser – Akupunktur
  • Laser - Behandlung

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