Montag, Dezember 18, 2017

Wirbelsäulenprobleme - Rückenschmerzen und ihre Ursachen

WirbelsäulenproblemeDie menschliche Wirbelsäule hat sich ein hohes Maß an Selbstheilungskraft bewahrt. Jeder hat schon mal Rückenschmerzen gehabt und bei fast jedem sind sie auch ohne Behandlung wieder verschwunden. Allerdings berichtet fast die Hälfte der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern über andauernde und wiederkehrende Rückenschmerzen.

Der menschliche Rücken ist anfällig. Sitzende Lebensweise, aber auch körperliche Belastung können Rückenschmerzen auslösen. Niemand ist wirklich sicher vor Rückenschmerzen.

80 % der Menschen geben an, in den letzten 2 Jahren unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Andauernde Rückenschmerzen sind neben Herzerkrankungen der häufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit und Frührente.

Die Risikofaktoren für Rückenschmerzen sind in vielen Fällen: Familiäre Veranlagung, Zwangshaltung, monotone, ständig wiederholte Bewegungen, Übergewicht, Bewegungsmangel, Lebensalter, Verletzungen, Entzündungen, falsche Bewegungen.

Rückenschmerz –Symptome

Lenden-WirbelsäulenproblemeRückenschmerzen können konstant auftreten, oder mal immer wieder, wobei die Intensität von einem leichten, kaum spürbaren Schmerz, bis hin zu brennenden, kaum auszuhaltenden stechenden Schmerzen gehen kann. Die Schmerzen können über Nacht kommen, ohne „Vorwarnung“, oder langsam und mit der Zeit immer Mehr werdend. In der Regel vergehen die Schmerzen nach ein paar Tagen. Es gibt aber leider immer mehr Menschen, die monatelang, oder jahrelang unter Rückenschmerzen und Nackenschmerzen zu leiden haben.

Starke Rückenschmerzen, die mehrere Tage andauern und sich nicht verbessern sollten medizinisch untersucht werden. Dazu gehören auch Probleme beim urinieren, Taubheitsgefühl im Rücken, Stechen in den Beinen oder unsicheres, schmerzhaftes Laufen.

Lokaler Rückenschmerz wird zumeist als brennender, pochender oder pulsierender Schmerz empfunden. Der Schmerz kann schlimmer werden sobald man sich beugt, sitzt, läuft oder zu lange ein und dieselbe Position einnimmt und er verändert sich in Intensität, sofern man lange gelegen hat (z.B. morgens nach dem Aufstehen).

Eingeklemmte Nerven verursachen Taubheitsgefühl oder Kribbeln, Wärme- oder Kälteschauer, sowie brennende oder stechende Schmerzen anfangend im Rücken, bis hinunter ins Bein (z.B. eingeklemmter Ischiasnerv) oder den Arm. Husten, Schneuzen oder Laufen können den Druck auf den nerv steigern und die Rückenschmerzen verschlimmern.

Rückenschmerzen – Ursachen

Organische Ursachen:

  • Spina bifida (offener Rückenmarkskanal – angeboren)
  • Verschieden Tumore, z.B. Neurinom (gutartiger Nervenfasertumor)
  • Schleudertrauma nach einem Verkehrsunfall (reine Weichteilverletzung im Bereich der Halswirbelsäule)
  • Wirbelkörperbruch (kann zu Lähmung führen)
  • Alkohol – oder Schmerzmittelentzug
  • Entzündungen: die Ursache ist meist ein bakterieller Eiterherd, sog. Abszesse, im Bereich der Nervenwurzeln und des Rückenmarks. Auch eine Neuroborreliose ist als Ursache möglich
  • Abnutzung: weit verbreitet sind Arthrose ( Gelenkverschleiss ) und die Osteoporose (Knochenentkalkung).
  • Degeneration: Morbus Scheuermann (Wachstumsstörung der jugendlichen Wirbelsäule/Rundrücken), Skoliose (eine Seitenverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel)
  • Mechanische Ursachen, z.B. Nerveneinklemmungen oder nach Operationen im Bereich der Bandscheiben
  • Nervenreizungen: darunter fällt der klassische Hexenschuß

Fehlhaltung – Fehlbelastung:

Muskelverspannungen sind eine sehr häufige Ursache für Rückenschmerzen. Durch privaten oder beruflichen Stress verkrampft sich die Rückemuskulatur. Oft versucht man auch Fehlhaltungen und Fehlbelastungen muskulär auszugleichen.

Dadurch kommt es aber zu weiteren Fehlhaltungen, die zu och mehr Verspannungen führen, weil diese anderen Muskelpartien die „Aufgabe“ übernehmen müssen. Ein eigentlicher Teufelskreis kommt in Gang.

Durch die übermäßige Beanspruchung der gesunden Seite beginnt mit der Zeit auch diese zu Schmerzen. Das kommt daher, dass durch die Verspannung der Muskelpartien verhärtet sind und die umgebenden Nerven zum Teil empfindlich stören.

Manchmal drückt jedoch auch eine verschobene Bandscheibe auf die umgebenden Nerven. Dann spricht man von einem Wurzelsyndrom (Wurzelneuritis).

Psychosomatische Ursachen:

In der Umgangssprache gibt es viele Hinweise darauf, dass psychische Schwierigkeiten bei der Entstehung von Rückenschmerzen eine Rolle spielen: „Das hat jemandem das Rückgrat gebrochen.“ Oder „Jemand hat schwer an seinem Schicksal zu tragen.“

Stress löst bei Patienten oft Rückenschmerzen aus. Auch nicht ausgelebte Gefühle wie Wut, Aggression oder Trauer können zu dauerhaften Schmerzen führen, die wiederum zu Stress führen. Der Teufelskreis schließt sich schnell.

iese Zustände lassen sich in der Regel nur mit professioneller Hilfe bei uns durchbrechen. Eine Verhaltenstherapie führt zu Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung.

Auch wenn bei einem großen Teil der Schmerzpatienten die Psyche eine wichtige Rolle spielt, wäre es komplett falsch, diese Menschen als Simulanten zu bezeichnen, die sich ihre Schmerzen nur einbilden. Sie sind auch nicht einfach psychisch krank. Vielmehr ist diese Sichtweise ein vielversprechender Therapieansatz zur Shiatsu-Behandlung.

Behandlungsmethoden:

    • Shiatsu
    • Shiatsu – Osteopathische Behandlungen
    • Shiatsu – Chiropraktische Behandlungen
    • Shiatsu – Fußreflexzonenmassage
    • Schröpfen
    • Moxa
    • Gua Sha
    • Triggerpunkt – Behandlung
    • Energetisch Therapeutische Massagen
    • Laser – Ohrakupunktur
    • Laser - Akupunktur
    • Laser - Behandlung
    • Rückentherapiecenter

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